Vipassana 3.0
Mein drittes Schweige/Meditationsseminar


Es ist zum lachen!
Ich habe tatsächlich erst am vorletzten Tag meines 3. 10-Tage Vipassana- Kurses, die Technik ernsthaft verstanden.
Zumindest habe ich in den Zwischenzeiten meine eigene- komplett andere- Technik angewendet.
Meine Technik ist auch gut für die eigene Erkundung der Seele, allerdings blieb ich in den Schmerzteilen stecken und bekam ein Anhaften zur Auflösung dieser. Und paradoxerweise wurde genau so aber die Auflösung verhindert. Ich konnte die Kontrolle nicht abgeben und somit war die Heilung blockiert. Denn, die Crux, der Schlüssel der richtigen Technik ist, die Natur selbst arbeiten zu lassen: Indem man wahrnimmt, aber dann auch wieder seine Aufmerksamkeit loslöst und weiter geht mit der Aufmerksamkeit. Damit eben kein Anhaften an eine bestimmte Wahrnehmung passiert. Denn- das habe ich zumindest richtig verstanden- Anhaften und Aversion- erzeugen Leiden, weil sie den natürlichen Fluss blockieren. Ich habe nun leider mit meinem Geist neue „Sankaras“ erschaffen.
Goenka warnt davor in seinen Vorträgen.
Ich erkläre nun die richtige Technik ganz genau und klar:
Beim Bodyscan von Kopf bis Fuß nimmt man Körperempfindungen wahr:
Es geht darum, wirklich wahrzunehmen, was da ist! Das ist ganz wichtig. Anfangs Schritt für Schritt, Teil für Teil. Man nimmt wahr und ist gleichzeitig damit im Reinen, das heißt man AKZEPTIERT das was ist und ist gleichmütlig damit- man erzeugt keine Aversion gegen das Wahrgenomme NOCH erzeugt man ein Anhaften. Sobald man was gleichmütig wahrnehmen kann, geht man GLEICH weiter zur nächsten Stelle und macht dort den selben Prozess. Wenn „Sankaras“ (alte Konditionierungen, Süchte, Muster) hochkommen werden sie auch gleichmütig wahrgenommen und akzeptiert, jedoch nicht weiter verfolgt- sondern man „führt“ mit seine Wahrnehmung weiter zur nächsten Stelle und fühlt dort die Empfindungen.
Das ist alles! So simpel und doch so schwer, denn der Geist möchte bei den „spannenden“ Empfindungen bleiben.
Ich hab mich selbst ausgetrickst, weil ich dachte, es ist gut den Schmerz zu fühlen (da ich ihn lange nicht gefühlt habe in meinem Leben) aber ich wurde eben süchtig danach weiter zu graben….
Sicher ist es gut zu graben und sich kennenzulernen, dennoch besteht die Konzentration und Bändigung des Geistes damit, ihn auch auf „unspannende“ Körperteile zu lenken und die Natur arbeiten zu lassen.
Das ist Reinigung des Geistes.
Die Echte Siderische Astrologie
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Magdalena Grimburg
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